Tschüß 2013! Hallo 2014!

31. Dezember 2013

.gehört.
Thees Uhlmann – Zerschmettert in Stücke // Ms Mr – Secondhand Rapture // Chris Malinchak – So good to me // Disclosure – Latch // Bosse – So oder so // Luxuslärm – 1000km bis zum Meer

.gelesen.
George R.R. Martin – A Song of Ice and Fire // Édouard Léve – Suicide // Isabel Allende – Mayas Tagebuch

.gebacken.
Regenbogentorte // Hochzeitstorte // Donauwellencupcakes // Himbeer-Mandel-Tarte // Apfelweintorte // Sachertorte mit Oma // Cookies // viele Plätzchen // Brombeervelvettorte // Himbeer-Frischkäsetorte // Zwetschengenstreuselkuchen // Rhabarber- und Ribiselkuchen // Macarons // Mohnkuchen // Apfel-Cakepops // Blaubeertiramisu // Kirschvanillerolle // Hanklich // Pfirsichbisquitrolle // Zitronentarte // Rhabarbermohntarte // Stachelbeerkuchen // Herzkuchen // Birnen-Nuss-Kuchen // Erdbeertarte // Heidelbeertörtchen

.gewesen.
auf der Buchmesse in Frankfurt // Wiesbaden // meine Großeltern besuchen // in der Dampfsauna // Zeche Zollverein // oft im NRW-Forum // auf dem Weihnachtsmarkt // im Hüftgold // in Erlangen, Nürnberg und Lauf // auf der Spielemesse in Essen // viel in Bonn // auf zwei Hochzeiten // im Legoladen // in Kims Garten // Prinzessin 1231682_10200773543995541_280139353_n// beim Feuerwerk am Traunsee // schwimmen im Langbathsee // über den Dächern in Düsseldorf // Junggesellinnenabschied // bei der Massage // auf dem Abiball meiner Schwester // Fog Joggers – Konzert // auf einer Lesung von Donna Leon // am Rhein // beim Japanfeuerwerk // auf einer Bad-Taste-Party // im Miteinander Neujahr um halb vier // im Hochzeitskleidladen // In Gummersbach zur Konfirmation // ein Pferd stehlen // im Burgturm Kaffee trinken // beim Werderspiel // im Orchideenparadies // auf einer 90er-Jahre-Party // Inlineskaten // in Moers

.gehabt.
eine dicke Lippe // Schnupfen // Stress // einen Froschkönigkuss // Sonnenbrand // Bürostuhlwettrennen // grünen Nagellack // Mückenstiche // viel Bier // noch mehr Kuchen // Buchstabensuppe // Pumpkin-Spice-Latte // Muskelkater nach dem Kölauf // viele Stunden mit Hegel // eine 1.0 in AT // viel Tee // Tulpen // einen Anker // Popcorn & Sekt // sehr viele Liebe in mir

.gehasst & geliebt.
Sonnenauf- und -untergangsfotos mit dem Rheinturm // Freunde verlieren & gewinnen // verzweifelt und hoffnungsvoll gewesen // geschrieben und gelöscht // gestrickt // Hasenmützen // Eulen & Füchse // Ungerechtigkeiten // Food Nights // Teestunden // gebastelt // Ideen gesammelt // viel geweint // viel gelacht // “It’s so fluffy, I’m gonna die!” // mit Dir kochen & backen

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und: Hallo 2014!

2013

31. Dezember 2013

“And it has been
one hell
of a year.
I have worn
the seasons
under my sleeves,
on my thighs,
running down my cheeks.
This is what
surviving
looks like, my dear.”
- Michelle K., It Has Been One Hell of a Year.

Loslassen – Tag 1

7. November 2013

Loslassen – was ist das, wie funktioniert das? 

“Loszulassen macht Angst, weil wir etwas unwiderruflich verlieren könnten”, erklärt die Berliner Forscherin und Psychologin Dr. Ann Elisabeth Auhagen

Man bestimmt selbst, ob etwas ein Verlust ist oder nicht.Darum gilt:  Wer aufhört, sich zu wehren, ist flexibler. Wer nicht mehr kämpft, sammelt neue Kraft.

Nicht loslassen zu können behindert die innere Weiterentwicklung, weil man wie gelähmt ist.

Beharrlichkeit – also das nicht loslassen wollen – ist in unserer Kultur verankert. Es gilt der Leitsatz “Streng dich mehr an, dann klappt es”.

Um etwas loszulassen muss man sich den eigenen Gefühlen stellen: dem Gefühl des Verlustes, der Verletzung und der Trauer.

Etwas loszulassen bedeutet nicht, dass man gescheitert ist.

Loslassen bietet einem Platz für Neues.

Etwas zu verlieren kann aber auch traumatisch sein. In jedem Fall geht es mit Ängsten einher, weil Veränderungen immer ein Risiko haben.

Bilanz ziehen, der eigenen Dankbarkeit Ausdruck verleihen, positives und negatives benennen.

Die eigene Wahrnehmung ändern die Ansprüche herunterschrauben, Lebensaspekte weniger stark gewichten.

Fragen, die zum Loslassen gehören: Was ist mir wirklich wichtig? Was ist das für ein Ziel, das ich verfolge?

Von eigenen Zielen kann man sich lösen.

“Wie gut auch immer wir uns vorbereiten: Abschied und Neubeginn ist ohne innere Unruhe nicht zu haben. Oder, wie es der amerikanische Motivationspsychologe Eric Klinger ausdrückt: Das Ablösen von Zielen, das Loslassen von Wichtigem kommt einem psychischem Erdbeben gleich. Den großen Schatz, den es womöglich zutage fördert, können wir erst erkennen, wenn sich die dabei aufgewirbelte Staubwolke wieder gelegt hat.”

Wer loslässt, hat die Hände frei. 

Sicherungen

6. November 2013

Du sprichst, ich kann dich nicht mehr hören. Sehe dich nur noch verschwommen; fühle die Watte, die mich einhüllt. Für dich ist unwichtig, was mir gerade Halt gibt, weil du es nicht erkennst. Dein Leben verläuft in Bahnen; mein Leben zerrinnt zwischen meinen Fingerspitzen. Bei mir brennen Sicherungen durch. Eine nach der anderen. Reagiere mit Härte auf dein Ignoranz. Brauche Raum für diese Verletzungen, die mich so wütend machen. Suche Raum. Finde nur Stille. Deine Eloquent macht mich sprachlos. Ich, die Frau mit Worten für alles. Meiner Sprache beraubt werde ich ungerecht. Zu dir. Fordere von dir. Du weigerst dich. Weigerst dich zu sehen, was wir brauchen. Willst nicht wahrhaben, was ich dir erklären will. Weil es für dich gut ist. Verweigerst mir dich. Nimmst dich zurück anstatt zu geben. Lässt mich wüten. Gegen dich, gegen alles, was mich hält. Bleibst stumm. Reagierst nicht.
Was bleibt? Sprachlosigkeit. Entschuldigungen. Und mehr Verletzungen als Sterne am Himmel.

mehr

29. September 2013

Ich will mehr. Ich will mehr von Dir. Mehr von mir. Mehr von diesem Leben. Ich möchte mehr Wir und weniger Du und ich. Ich will mehr Zeit, mehr Vertrauen. Ich will mehr Zuhause und mehr weit weg. Ich will, dass Du jetzt schon nur noch mit dem Duft meiner Haare in Deiner Nase einschlafen kannst. Ich will mehr gemeinsam, mehr neben Dir schlafen, mehr neben Dir aufwachen. Ich will mehr lächeln, mehr lachen, mehr weinen. Ich will mehr an Deiner Seite essen, mehr an Deiner Seite joggen und spazieren gehen. Ich will mehr Mondschein und mehr Sonnenschein an Deiner Seite. Ich will mehr Alltag mit Dir und mehr zu Dir nach Hause kommen. Ich will mehr bei Dir sein. Ich will mehr mit Dir zusammen gut sein, sehr gut sein, weil wir zusammen gehören. Ich will mehr Tiefe mit Dir und mehr Weite. Ich will mehr nah und mehr fern. Ich will mehr “Ich entscheide mich für Dich”. Ich will mehr Vertrauen in Dich und mehr auf mich vertrauen. Ich will mehr fliegen und bei Dir landen, weil Du Zuhause bist. Ich will, dass unsere Leben mehr zusammenwachsen, weil wir großartig sind.
Ich will nicht mehr gehen: Ich will bei Dir bleiben.